Kurioses...



Ein Mitglied der Bullikartei schickte uns diesen netten Beitrag einer Kuriosität:

Restauration einer Halbkette 

Diese „Halbkette“ eines VW Bus T 1  bekamen wir am 16. Januar 2006 direkt aus einer Halle in Salzgitter geliefert.
Zunächst wurde eine Gesamtaufnahme gemacht und der Motor (1500er) zum Laufen gebracht.
Mit dem 30 PS-Motor meines VW-Käfers lief die Kette der „VW Halbkette“ dann prima rund,
so dass wir Euch diese beiden Bilder des kuriosen Gefährtes vorab zeigen können.

Nachdem wir uns von sämtlichen Funktionen überzeugten, haben wir danach die Inneneinrichtung, Türen, Klappen und Leuchten demontiert.
An etlichen Schrauben und Muttern muss jedoch noch kräftig Rostlöser einwirken.
Die nächsten Schritte werden dann das Entfernen der Kette / Reifen, und der Achsen sein ...
... aber darüber wird es sicherlich einmal einen extra Bericht geben.
Das vorsichtige Testfahren der Halbkette im Schnee hat jede Menge Spaß gemacht!
Hintergründe und Informationen, Patentschriften und technische Zeichnungen werden auf Anfrage gerne genannt.

Doch zunächst diese Fotos des Fahrzeuges als ersten Eindruck.


Kurios aber schön fanden wir diese Grafik mit einem VW Karmann Ghia als typischen Hochzeitsauto.

 Hochzeitsfahrt im Karmann Ghia ... und was danach passieren kann ... 

aber hoffentlich nicht ausgerechnet bei Karmann Ghia Liebhabern so oft vorkommen sollte.


Grafik vom 22. August 2006

Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion der Westfälischen Nachrichten
 
Aschendorf Medien GmbH & Co. KG., Münster.


VW Colani GT


VW Typ 15 - 318 Colani GT   -   30 PS, 1184 ccm, Erstzulassung (Fahrgestell) Oktober 1959.

Oktober 2006: Wer möchte dieses kuriose Gefährt kaufen?
Der Karmann Ghia IG Lippe in NRW wurde dieser VW Colani GT zum Kauf angeboten.

Die Geschichte des VW Colani GT

Die 60er Jahre waren noch ganz jung! Da entwarf der Allrounddesigner Lutz (Luigi) Colani auf der Basis des VW-Käfer eine windschnittige Sportkarosserie, die ohne Umbauten am Motor durch seine Aerodynamik dem neuen sportlichen VW ca. zwanzig Stundenkilometer mehr Spitzengeschwindigkeit verschaffte.
Für die Produktion war das Team Colani/Kühle verantwortlich. Heinz Kühle war zu seiner Zeit einer der gefragtesten Kunststoffexperten im Chemie-Kraftfahrzeugbau in Berlin.
Luigi Colani und Heinz Kühle fertigten gemeinsam in den 60er Jahren 261 Stück der ultraflachen Sportzweisitzer auf Basis des VW-Käfers. 150 Polyestertechniker arbeiteten für Colani/Kühle in der Firma Canadur GmbH & Co. KG. Leider erwies sich auf die Dauer die Produktion zu unrationell und zeitlich zu aufwendig. Unter dem Strich rechnete sich der Verkauf des windschnittigen Gefährts nicht. Heinz Kühle zog sich alsbald aus der Produktion zurück, und recht kurz danach wurde auch der letzte komplette Colani-Wagen auf VW-Chassis auf einem Berliner Trabrennen als Siegerprämie gestiftet.

Die Bauweise des VW Colani GT

Beim VW Colani GT bestand die Karosserie aus glasfaserverstärktem Vestopal der Chemiewerke Hüls. Dieses Material ist unempfindlich gegen Rost und Korrosion, leicht im Gewicht und anspruchslos in der Pflege.
Die Werkstoffkombination von ungesättigtem Polyesterharz und feinen Glasfasern verlieh der gesamten Außenhaut eine hohe Festigkeit. Eine Kunststoff-Karosserie ist zudem leichter, fester und dröhnfester als eine entsprechende Karosserie aus Stahlblech. Die Gewichtseinsparung ist recht erheblich und zudem versprach in punkto Sicherheit der Kunststoff bei Zusammenstößen einen größeren Schutz.
Schwierigkeiten hatte der Autobauer Heinz Kühle allerdings mit der Belieferung des VW-Chassis. VW-Boss Heinrich Nordhoff legte sich quer. Also musste sich auch die Firma Canadur, wie Rometsch und andere Hersteller von VW-Sonderkarosserien, komplette Käfer besorgen und die überflüssigen Blechkleider aus Wolfsburg an Autoversicherer verkaufen.
Auf die Käfermechanik (Achsen, Motor, Getriebe, Plattformrahmen) wurde die dreiteilige Kunststoff-Karosserie aufgesetzt. Nur 550 kg wog der fahrfertige VW Colani und unterbot damit seinem Fahrwerkspender um glatte 170 kg! Türen gab es keine, und als Verdeck fungierte eine durchsichtige Plexiglaskuppel, die zum Ein- und Aussteigen nach hinten weggeklappt werden konnte. Als Alternative waren ein Kunststoffdach mit Flügeltüren und ein zusammenklappbares Stoffverdeck erhältlich.
Als Frontscheibe diente zunächst die Heckscheibe des VW Karmann Ghia Coupé. Später jedoch wurden die Frontscheiben bei der Firma Südglas in Bietigheim bestellt.
Nicht Jedermanns Geschmack war die Sitzposition in der Polyester-Flunder. Luigi Colanis Kunststoffschalensitz war direkt auf dem Käfer-Bodenblech montiert, wodurch erst die niedrige Linie des Wagens möglich wurde.
Auf Wunsch gab es den Colani-Sportwagen mit hölzernem Sportlenkrad, Tourenzähler, Talbotspiegel, Armaturenpolsterung und Porsche-Felgen.
»Verbunden mit der Millionenfach bewährten Qualität des VW 1200 werden Sie einen Sportwagen besitzen, der ihnen nur Freude bereitet«, verhieß der bescheidene Werbeprospekt. Wenig Freude dagegen bereitete das Colani-Gefährt dem TÜV. Der beanstandete die zu niedrig montierten Blinker und verlangte ganz normale Käfer-Richtungsanzeiger auf den schlanken Plastik-Kotflügeln.

Das Fahrzeug wurde anfangs nur als Bausatz zur Selbstmontage angeboten, wovon man allerdings schnell abrückte. Mit dem Angebot als Fertigfahrzeug und den immer höheren Quälitätsansprüchen kletterte der anfangs noch recht niedrig gehaltene Preis von 1950,- DM (ohne Fahrgestell) auf stolze 6000,- bis 7000,- DM.




War nicht so ein Karmann Ghia  in der VW-Fox-Werbung?
Typ 14 Coupé als rotes Batmobil umgebaut ... really bad man!



Einmalige Entdeckung in den USA! - VW Dannenhauer & Stauss auf einem Schrottplatz?

Einen VW Dannenhauer & Stauss sieht man ja nicht alle Tage.
Weltweit soll es vielleicht nur noch fünf bis sechs unentdeckte Exemplare geben.

Ein ihm unbekanntes Objekt meldete ein Oldtimer-Fan aus den USA.
Er hatte auf der Website www.mobile-passion.com Fotos der VW Karmann Ghia Prototypen gesehen.
 Daraufhin verwies er auf das ihm ähnlich erscheinende Fahrzeug in den USA.
Er schickte diese Fotos in der Annahme einen weiteren VW Dannenhauer & Stauss gefunden zu haben.

Jedoch: Es handelt sich bei diesem unbekanntem Objekt zu 99,9 Prozent NICHT um einen VW Dannenhauer & Stauss.
Ein Fachmann bestätigte, dass es seines Wissens nach NIE Sportcabriolets mit vorne angeschlagenen Türen von D&S gab!
Außerdem trugen die Motordeckel laut seiner Aussage IMMER selbstgefertigte Lüftungsgitter im Stile der 356er-Teile.
Dieses Fahrzeug trägt in Blech gepresste Schlitze oberhalb der Motorklappe.
So könnte es sich hier um eine Sonderkarosserie unbekannter Herkunft handeln,
die vielleicht noch seltener ist als der schon sowieso rare D&S!!!


VW Karmann Ghia Trike
Zusammenbau bzw. Umbau aus dem Jahre 2004.
Mit einem 1835 ccm Motor bestückt.
2005 im Internethaus EBAY versteigert.
Bisher ist der Käufer dieses ”Gefährtes" unbekannt
.


Dieses nette Foto schickte uns Pascal Diedenhofen aus Luxemburg mit den folgenden Infos ein:

VW Karmann Ghia Comic  - Serigraphie

Diese Seriegraphie ist einer Kindercomicserie Namens 'Billy the Cat' entnommen.
Hierbei handelt es sich um die Geschichten eines kleinen Jungen, der bei einem Unfall tödlich verunglückte und als Katze wiedergeboren wurde. Bis Dato wurden 9 Comicbände verfasst und 52 Zeichentrickfilme à 26 min/Episode im Französischen Fernsehen gesendet.

Diese Serigraphie ist aus dem Jahre 1989 des belgischen Comiczeichners Stéphan Colman (1961 in Lüttich geboren).
Vor kurzem wurden 300 Exemplare in 6 Farben-Druck hergestellt, davon 30 reservierte Exemplare für den Zeichner.
Alle Exemplare sind nummeriert und vom Zeichner unterschrieben.
Gedruckt wurde die Serigraphie auf Kronenpapier, 225 g in den Ateliers Héroufosse in Polleur/Belgien.
Eine Milchglas-Plastikfolie schützt die Serigraphie. 
 Der Verkaufspreis betrug 25 Euro plus Versand.