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Karmann : Programm - deutsch
Eingetragen von Administrator An 09.11.2011 09:40:00 (1660 Lesen)

Programm (--> click here for the english version)

Alle Angaben noch ohne Gewähr (die Vorbereitungen sind aber bereits seit Sommer 2009 im Gange).

Donnerstag, 11. August

• ab 15:00 - Anreise der Teilnehmer

• 18:00 - Gemütliches Beisammensein

Freitag, 12. August

• 9:30 - Offizielle Begrüßung der Teilnehmer

• 10:00 - Eröffnung der Ausstellung (täglich 10:00 - 18:00)

• 11:00 - Fahrzeugschau und Benzingespräche

• 12:00 - Mittagspause bis 13:00

• 13:30 - Beginn der Vortragsreihe

• 18:00 - Abendprogramm
NEU
• 20:00 Uhr die Band Ouerbeat – GMHütter Oldieband


Samstag, 13.August

• 10:00 - Präsentation der Fahrzeuge auf dem Veranstaltungsgelände

• 13:00 - Mittagspause

• 14:00 - Start zur Jubiläumsausfahrt

• 16:00 - Fototermin auf dem Veranstaltungsgelände

• 18:00 – Abendprogramm
NEU
• 17:00 Grußworte von Ludger Teeken (Geschäftsführung Volkswagen Osnabrück) und Ansgar Pohlmann ( Bürgermeister Stadt Georgsmarienhütte)

• 20:00 die Band First Take „Best of rock“ www.firsttake-web.de



Sonntag, 14.August

• 10:00 - Preisverleihung

• 11:30 - Verabschiedung der Teilnehmer


Karmann : 1. Geschichte des Typ 34
Eingetragen von Administrator An 09.11.2011 09:40:00 (2567 Lesen)

Konzept und Entwicklung (1959-60):
Aufbauend auf dem Erfolg des Karmann Ghia Typ 14 war die Entwicklung des Karmann Ghia Typ 34 eine Kombination von drei Großen der Automobilindustrie: Das mächtige Volkswagenwerk, die italienische Designschmiede Carozzeria Ghia und der Karosseriebauer Wilhelm Karmann. Es begann im Frühjahr 1959, als sich Wilhelm Karmann und Luigi Segre auf dem Genfer Automobilsalon trafen. VW wollte das produktionsreife Serienmodell auf der Internationalen Automobilausstellung 1961 in Frankfurt vorstellen. Das ließ Karmann lediglich 15 Monate, um den Typ 34 von der Konzeptstudie zum Prototyp und schließlich zum Serienmodell zu entwickeln.



Amerikaner, der im Mai 1959 von Segre verpflichtet wurde. Nach nur 90 Tagen war der 1:1 Prototyp im Juli 1959 fertig entwickelt. Der 1959 von Sartorelli präsentierte Prototyp wies mehrere Besonderheiten auf, die weder die Holzmodelle noch das spätere Produktionsmodell besaßen. Das bemerkenswerteste Detail war die am hinteren Seitenteil abwärts verlaufende Karosseriesicke. Tjaarda hatte dem Prototyp diese Designkomponente verpasst, ohne dies mit Sartorelli oder Segre abzusprechen. Dies führte zu Spannungen zwischen den Designern bei Ghia. Andere Komponenten, die das spätere Serienmodell nicht mehr aufwies, waren der auf dem Armaturenbrett montierte Innenspiegel, im Karosseriekörper integrierte vordere Blinkleuchten, besonders eckig geformte vordere Stoßstangen, ein völlig anderes Design des Heckdeckels und die gegenläufig angeordneten Scheibenwischer im Schmetterlingsstil. Obwohl es nicht üblich war, dass Prototypen als vollständige Fahrzeuge gebaut wurden, war Ghia der Meinung, dass dieses Projekt ein Vorzeigeobjekt darstellte, und entwickelte deshalb sowohl eine komplette Innenausstattung, als auch einen vorderen und hinteren Gepäckraum.



Da aber der Volkswagen 1500, auf dem der Karmann Ghia 1500 aufbaut, noch nicht fertig entwickelt war, besitzt der Prototyp keinen Motor und ist damit nicht fahrbereit. Der Prototyp war ein raffiniertes Coupe, welches den Designvorgaben von VW folgte, und für die damalige Zeit zukunftsweisende Karmann gab dem Typ 34 den Codenamen „Lyon“. Der für die Konzeptzeichnungen verantwortliche Chefentwickler bei Ghia in Turin war Sergio Sartorelli. Noch vom Genfer Automobilsalon aus telefonierte Luigi Segre mit Sartorelli in Italien, nannte ihm die grundsätzlichen Vorgaben und bat ihn, kurzfristig nach Genf zu kommen. Nur drei Tage später erschien Sartorelli in Genf mit vier Entwürfen für den neuen Wagen. Segre wählte einen aus, um ihn Wilhelm Karmann zu vorzustellen.


An diesem Vormittag entschied Karmann, auf der Grundlage des vorgelegten Designvorschlags weiterzuarbeiten, und Sartorelli kehrte nach Italien zurück, um mit der Entwicklung des Prototypen zu beginnen. Zunächst wurden zwei Holzmodelle gefertigt, und die Verantwortung für die Entwicklung des Prototypen aus Metall wurde Ghias jüngstem Designer Tom Tjaarda übergeben, einem Stylingtrends aufwies. Es handelte sich um ein vollständig neues Design, und wich deutlich vom Typ 14 ab. Ende 1959 hatte Karmann zwei fahrfertige Prototypen produziert, die den Verantwortlichen von Karmann und VW Anfang 1960 vorgeführt wurden. Volkswagen entschied, den Sartorelli Prototyp mit nur minimalen Retuschen zu produzieren, die bei Karmann in Osnabrück geändert werden sollten. Der Sartorelli Prototyp wurde dem Volkswagenwerk überlassen und befindet sich heute im Besitz des VW-Museums.




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Karmann : 2. Geschichte - Presse
Eingetragen von Administrator An 09.11.2011 09:40:00 (1106 Lesen)

Veröffentlichung von Pressefotos April 1961):
Die ersten Pressefotos wurden bereits im April 1961 veröffentlicht. Es handelte sich um Fotografien der fünf Modelle des neuen VW-Mittelklasseprogramms: Der VW 1500


Stufenheck, Cabriolet und Variant sowie der Karmann Ghia 1500 als Coupe und als Cabriolet.

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Karmann : 3. Geschichte - Vorserie
Eingetragen von Administrator An 09.11.2011 09:40:00 (962 Lesen)

Vorserienentwicklung (1960-61):

Die Firma Karmann erhielt Anfang 1960 den Auftrag für das VW 1500 Sportcoupe von Ghia. Um den Prototyp von Ghia serienreif zu machen, mussten einige wenige optische Retuschen vorgenommen werden. Die am hinteren Seitenteil abwärts verlaufende Karosseriesicke wurde nicht übernommen, die Blinkleuchten wurden geändert, und auch die Heckansicht wurde geringfügig anders gestaltet. Während der Vorserienentwicklung wurde der (noch auf einem VWKäfer Chassis montierte) Ghia-Prototyp von den Karmann-Ingenieuren auf ein fertiges
VW 1500 Chassis gesetzt und entsprechend angepaßt.
Zwischen Karmann und VW muß es umfangreiche Diskussionen über die Gestaltung der Fahrzeugfront des Typ 34 gegeben haben, da es mehrere Modelle in Originalgröße mit verschiedenen Designvarianten gegeben hat. So wurden die „Augenbrauen“ des Ghia-Prototyps über den Scheinwerfern geglättet sowie mehrfach modifiziert und teilweise komplett
überarbeitet, um VW Gestaltungsalternativen aufzuzeigen. Einer dieser Vorschläge verzichtete sogar völlig auf die vorderen Nebelscheinwerfer und folgte dem Aussehen
des „kleinen“ Karmann Ghia Typ 14, indem vordere Lüftungsgitter angeordnet wurden.

Stylingstudien für die Front des Typ 34



Andere Variationen sahen zwei Doppelscheinwerfer an Stelle der vier einzelnen, unterschiedlich großen Leuchten vor. Letztendlich setzte sich aber doch der ursprüngliche Vorschlag von Ghia mit der augenbrauenähnlichen Profilkante durch.



Bei der endgültigen Positionierung der Zusatzscheinwerfer gab es ebenfalls Diskussionsbedarf, zumal unterschiedliche rechtliche Bestimmungen in Europa zu berücksichtigen waren.



So wurden in der Endphase der Vorserienentwicklung zwei unterschiedliche
Frontansichten gebaut und nebeneinandergestellt.
Mitte 1961 fiel die Entscheidung, die Nebelscheinwerfer möglichst nah in der Fahrzeugmitte unterhalb der Profilkante anzuordnen.







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Karmann : 4. Geschichte - Frankfurter IAA
Eingetragen von Administrator An 09.11.2011 09:40:00 (886 Lesen)

Offizielle Vorstellung auf der Frankfurter Automobilausstellung:
Auf der Frankfurter Automobilausstellung im September 1961 wurden die neuen Modelle offiziell vorgestellt. Limousine, Cabriolet und Variant des VW 1500 (Typ 3) wurden auf dem VW-Stand zusammen mit dem Käfer (Typ 1) ausgestellt. Auf dem Karmann-Stand gab es den Karmann Ghia 1500 (Typ 34) Coupe und Cabriolet sowie die weiteren bei Karmann gebauten Volkswagenmodelle Käfer Cabriolet, Karmann 1200 (Typ 14) Coupe und Cabriolet zu sehen. Das perlweiße Typ 34 Cabriolet mit schwarzem Verdeck war auf einer rotierenden Scheibe ausgestellt. Absperrungen verhinderten, daß das Fahrzeug von Besuchern angefasst werden konnte. Das zweifarbig lackierte Typ 34 Coupe dagegen wurde ebenerdig präsentiert.


Alle Fahrzeuge hatten spezielle Nummernschilder mit der Aufschrift KARMANN, um den Status des eigenständigen Karosseriebauers zu untermauern.Sowohl Luigi Segre, Chef der italienischen Fa.Ghia, als auch Wilhelm Karmann junior als Direktor der Fa. Karmann waren auf der Automobilausstellung anwesend, um die neuen Modelle vorzustellen.


Die Preise der neuen VW 1500-Modellreihe waren auf die Mittelschicht der Bevölkerung\r\nausgerichtet. Der Karmann Typ 34 war rund 25% teurer als der vergleichbare Karmann Typ 14, entsprechend der gehobeneren Ausstattung und der besseren Fahrleistungen.

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