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Karmann : 6. Geschichte - Stahlschiebedach und Spielzeug
Eingetragen von Administrator An 09.11.2011 09:50:00 (1887 Lesen)

Modelle mit elektrischem Schiebedach:



Der erste Automobilhersteller, der ein elektrisches Schiebedach anbot, war 1962 Porsche mit dem Modell 356 und einem Golde Stahlschiebedach. Der zweite war VW mit dem Karmann Ghia Typ 34 ab Juli 1962 (ab Fahrgestellnummer 0 050 282), fortan geführt als Modell 345. Die Rechtslenkerversion (Modell 346) wurde zwei Jahre später im Februar 1964 vorgestellt (ab Fahrgestellnummer 0 342 081). Da Karmann keine separaten Aufzeichnungen über Modelle mit und ohne Schiebedach machte, ist heute nicht mehr feststellbar, wie viele Fahrzeuge mit Schiebedach tatsächlich gebaut wurden.






Die Auswertung des Karmann Typ 34 Registers zeigt, daß lediglich 7,5% (M345) und 1,3% (M346) der hier registrierten Fahrzeuge mit dem elektrischen Stahlschiebedach ausgerüstet sind.
Um das Wasser aus der Schiebedachöffnung abfließen zu lassen gibt es im Dach im Bereich der Regenrinne zwei Wasserablauflöcher. Ferner gibt es zwei Schläuche im Bereich der Windschutzscheibe, die das Wasser unterhalb des Vorderwagens abführen.




Um das elektrische Schiebedach zu betätigen, gibt es unterhalb des Armaturenbretts rechts der Lenksäule einen verchromten Hebel. Ziehen öffnet das Schiebedach, Drücken schließt es. Obwohl die Betriebsanleitung angibt, daß der Schiebedachmotor abschaltet, wenn das
Dach geschlossen ist, sollte der Fahrer den Hebel manuell zurückstellen, um eine unnötige Belastung des Motors zu vermeiden.
Im Fall eines Defekts an der Elektrik gibt es auch noch eine kleine Handkurbel, mit der
das Dach manuell geschlossen werden kann. Im rückwärtigen Dachhimmel befindet sich
oberhalb des Rückfensters ein kleiner Reißverschluß, der Zugang zum Schiebedachmotor und zum Kurbeltrieb gibt.








Spielzeug und Modelle:



Es gibt nur 14 Hersteller für Typ 34 Spielzeug und Modelle. Im Vergleich zum Käfer und
zum Karmann Ghia Typ 14 sind die Typ 34 odelle extrem selten und schwierig zu finden. Das Sammeln von Typ 34 Modellautos ist trotzdem billiger und benötigt weniger Platz als das Sammeln der lebensgroßen Fahrzeuge...



Die größten Modellautos im Maßstab 1:21 sind die Blechmodelle der japanischen Hersteller Ichiko und Shimazaki. Von diesen gibt es viele verschiedene Versionen in mehreren Farben. Ichiko-Modelle sind etwas einfacher zu finden als die von Shimazaki. Die meisten Modelle sind Polizeiautos. Einige Modelle sind ferngesteuert, andere wiederum haben Triktionsantrieb oder sind batteriebetrieben mit einem Schalter auf der Unterseite.



Die mittleren Größen im Maßstab 1:44, 1:47 und 1:61 sind am häufigsten, z.B. die Modelle
von Minichamps, Siku und Corgi. Alle sind Spritzgußmodelle mit zu öffnenden Hauben (Corgi), Türen (Siku) oder sehr detailgetreue Modelle Minichamps). Corgi-Modelle (1963-
68) gab es in sechs verschiedenen Farben, wobei dunkelblau und goldfarben extrem
selten sind. Die Siku-Modelle (1965-69) sehen auf den ersten Blick gleich aus, aber in
Wirklichkeit haben sie orangefarbene oder rote Rückleuchten und ein weißes oder schwarzes Lenkrad. Die Minichamps-Modelle (2001-05) basieren auf einem 1967er Modell mit Holzimitatarmaturenbrett und weisen eine erstaunliche Detailtreue auf. So findet man
Armaturen, Schriftzüge und farbige Blinker.



Durch die limitierte Auflage haben diese Modelle sofort den Sammlerstatus erreicht.
Die kleinen Plastikmodelle im H0-Maßstab 1:89 wurden von 1962 bis 2005 in großer Stückzahl von insgesamt vier Deutschen Herstellern (Fischer, Modell International, Praline, und Busch) produziert. Die meisten waren Fertigmodelle, aber einige wurden
auch als Bausatz geliefert. Manche gab es sogar mit Anhängerkupplung und Booten auf
Anhängern. Busch fertigt diese Typ 34 Modelle weiterhin, und jedes Jahr gibt es
neue Variationen. Erstaunlich für ein Fahrzeug, was seit 1969 nicht mehr produziert wird.







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