Hauptmenü
Zum Jubiläum



Teilnehmer
Händler / Teilemarkt
Karmann : 1. Geschichte des Typ 34
Eingetragen von Administrator An 09.11.2011 09:40:00 (2566 Lesen)

Konzept und Entwicklung (1959-60):
Aufbauend auf dem Erfolg des Karmann Ghia Typ 14 war die Entwicklung des Karmann Ghia Typ 34 eine Kombination von drei Großen der Automobilindustrie: Das mächtige Volkswagenwerk, die italienische Designschmiede Carozzeria Ghia und der Karosseriebauer Wilhelm Karmann. Es begann im Frühjahr 1959, als sich Wilhelm Karmann und Luigi Segre auf dem Genfer Automobilsalon trafen. VW wollte das produktionsreife Serienmodell auf der Internationalen Automobilausstellung 1961 in Frankfurt vorstellen. Das ließ Karmann lediglich 15 Monate, um den Typ 34 von der Konzeptstudie zum Prototyp und schließlich zum Serienmodell zu entwickeln.



Amerikaner, der im Mai 1959 von Segre verpflichtet wurde. Nach nur 90 Tagen war der 1:1 Prototyp im Juli 1959 fertig entwickelt. Der 1959 von Sartorelli präsentierte Prototyp wies mehrere Besonderheiten auf, die weder die Holzmodelle noch das spätere Produktionsmodell besaßen. Das bemerkenswerteste Detail war die am hinteren Seitenteil abwärts verlaufende Karosseriesicke. Tjaarda hatte dem Prototyp diese Designkomponente verpasst, ohne dies mit Sartorelli oder Segre abzusprechen. Dies führte zu Spannungen zwischen den Designern bei Ghia. Andere Komponenten, die das spätere Serienmodell nicht mehr aufwies, waren der auf dem Armaturenbrett montierte Innenspiegel, im Karosseriekörper integrierte vordere Blinkleuchten, besonders eckig geformte vordere Stoßstangen, ein völlig anderes Design des Heckdeckels und die gegenläufig angeordneten Scheibenwischer im Schmetterlingsstil. Obwohl es nicht üblich war, dass Prototypen als vollständige Fahrzeuge gebaut wurden, war Ghia der Meinung, dass dieses Projekt ein Vorzeigeobjekt darstellte, und entwickelte deshalb sowohl eine komplette Innenausstattung, als auch einen vorderen und hinteren Gepäckraum.



Da aber der Volkswagen 1500, auf dem der Karmann Ghia 1500 aufbaut, noch nicht fertig entwickelt war, besitzt der Prototyp keinen Motor und ist damit nicht fahrbereit. Der Prototyp war ein raffiniertes Coupe, welches den Designvorgaben von VW folgte, und für die damalige Zeit zukunftsweisende Karmann gab dem Typ 34 den Codenamen „Lyon“. Der für die Konzeptzeichnungen verantwortliche Chefentwickler bei Ghia in Turin war Sergio Sartorelli. Noch vom Genfer Automobilsalon aus telefonierte Luigi Segre mit Sartorelli in Italien, nannte ihm die grundsätzlichen Vorgaben und bat ihn, kurzfristig nach Genf zu kommen. Nur drei Tage später erschien Sartorelli in Genf mit vier Entwürfen für den neuen Wagen. Segre wählte einen aus, um ihn Wilhelm Karmann zu vorzustellen.


An diesem Vormittag entschied Karmann, auf der Grundlage des vorgelegten Designvorschlags weiterzuarbeiten, und Sartorelli kehrte nach Italien zurück, um mit der Entwicklung des Prototypen zu beginnen. Zunächst wurden zwei Holzmodelle gefertigt, und die Verantwortung für die Entwicklung des Prototypen aus Metall wurde Ghias jüngstem Designer Tom Tjaarda übergeben, einem Stylingtrends aufwies. Es handelte sich um ein vollständig neues Design, und wich deutlich vom Typ 14 ab. Ende 1959 hatte Karmann zwei fahrfertige Prototypen produziert, die den Verantwortlichen von Karmann und VW Anfang 1960 vorgeführt wurden. Volkswagen entschied, den Sartorelli Prototyp mit nur minimalen Retuschen zu produzieren, die bei Karmann in Osnabrück geändert werden sollten. Der Sartorelli Prototyp wurde dem Volkswagenwerk überlassen und befindet sich heute im Besitz des VW-Museums.




..weiter zur "Geschichte Presse"...

Druckoptimierte Version Schicke den Artikel an einen Freund PDF Dokument vom Artikel anfertigen
Wir trafen uns in...
Übernachtungen
50 Jahre Typ 14
Das Planungsteam
Zum Karmann-Forum
Unsere Sponsoren

free counter.